Nicht mal ein landesweiter Schneesturm oder der Miami-Marathon konnten die ShipRockers davon abhalten, dabei zu sein. Die ShipRocked 2026 Cruise hat offiziell die Carnival Horizon für ihre bisher größte Ausgabe übernommen und damit mal wieder gezeigt, warum sie einer der amtierenden Schwergewichts-Champions unter den Musikkreuzfahrten ist.
Mit über 4.000 Fans, die im Hafen von Miami eintrafen, war die Stimmung von Anfang bis Ende elektrisierend. Wenn du nicht dabei warst, hier ist genau das, was du während sechs Tagen voller Salz, Schweiß und Shredding verpasst hast.
Tag 1: Eine „wilde” Abfahrt mit Avatar & Starset
Liz Ramanand, Secret Miami
Die Party begann auf der Deck Stage, als die schwedischen Metal-Ikonen Avatar eine massive Headbanging-Session starteten, während Miami in der Ferne verschwand. Die Hälse wurden gebrochen und die Stimmung war super, als die Sonne hinter dem Horizont versank.
Bei Einbruch der Dunkelheit lieferten Starset eine ätherische, filmreife Performance unter dem Sternenhimmel, während Holy Wars und Sleep Theory dem Theater hochspannungsgeladene Energie verliehen.
Die Stimmung: Das Thema war „Perücken”, und die Kostüme reichten von urkomisch bis haarsträubend.
Tag 2: Moshen auf See mit Knocked Loose & Tanzen zu Awolnation

Der zweite Tag war eine Meisterklasse in Sachen Heavy-Metal-Talent. Während Dead Poets Society für gute Stimmung sorgte, brachte Awolnation auf der Deck Stage pure Freddie-Mercury-Energie auf die Bühne.
Das Highlight? Knocked Loose. In einer seltenen Aktion bekam die Band von Carnival grünes Licht für Moshing und Crowdsurfing. Das Ergebnis war ein wunderschönes Chaos – ein schwebender Circle Pit, den die ShipRockers so schnell nicht vergessen werden.
Tag 3: Beach Pits in Half Moon Cay und das Gebrüll von Kittie

Die Kreuzfahrt führte zum privaten Strand von Half Moon Cay, wo Shepherds Reign einen majestätischen, kraftvollen Auftritt hinlegten, der die samoanische Kultur mit dem blauen Wasser der Bahamas verband. Aurorawave sorgte mit „Reggaecore”-Circle Pits für gute Stimmung … mitten im Meer.
Zurück auf dem Schiff erinnerte Kittie alle daran, warum sie Legenden sind. Morgan Landers kehlige Growls waren unübertroffen und bewiesen, dass die Band 30 Jahre später „wilder” denn je ist. Der Höhepunkt des Abends war der erste Auftritt von Motionless In Whitein diesem Jahr mit einer mitreißenden Coverversion von Rammsteins „Du Hast”.
Tag 4: Celebration Key & All-Star-Frat-Party

ShipRocked gehörte zu den Ersten, die Carnivals brandneuen Celebration Key erkundeten. Nach einem Tag in der Oase kehrten die Fans zurück zu The Stowaways– der legendären ShipRocked-All-Star-Band.
Das Motto war „Frat Party“ und die Hits kamen ohne Unterbrechung. Von Brandon Yeagley von Crobot, der „Shout“ schmetterte, bis hin zu Brandon Saller von Atreyu und Sonny Sandoval von P.O.D., die gemeinsam eine Coverversion von Papa Roachs „Last Resort“ zum Besten gaben, war es ein nostalgischer Fiebertraum. Der Abend endete mit Ron „Bumblefoot“ Thal, der den Guns ‚N‘ Roses-Klassiker „Paradise City“ spielte, während das ganze Boot mitsang.
Tag 5: Ein ganzer Tag auf See mit den letzten Sets von Motionless In White und anderen

Die Tage auf See sind für Meet-and-Greets und letzte Abschiede da. Große Namen wie Suicidal Tendencies und From Ashes to New unterhielten die Fans vor den letzten Auftritten. Motionless In White betraten zum zweiten Mal die Deck Stage, und Frontmann Chris Motionless bedankte sich herzlich bei der ShipRocked-Familie, was bei allen für gute Stimmung sorgte.
Tag 6: Halestorm macht in Nassau mit und ein schweißtreibendes Stowaways-Finale

Das große Finale fand in Nassau statt, als Halestorm an Bord kam. Lzzy HalesGesang war so kraftvoll, dass er wahrscheinlich sogar die benachbarten Kreuzfahrtschiffe zum Wackeln brachte. Sie spielten den Fans neue Songs aus ihrem Album „Everest”, darunter „Fallen Star”, bevor sie Ozzy Osbourne mit einer Coverversion von „Perry Mason” Tribut zollten.
Als sich das Wetter änderte, verlegten The Stowaways ihre letzte Jam-Session in die gemütliche Ocean Plaza. Das Ergebnis war eine schweißtreibende, vollgepackte Clubshow mit Coversongs von Metallica, Avenged Sevenfold und vielen anderen. Es war der perfekte, kraftvolle Abschluss einer Woche voller Rockmagie.
ShipRocked’s 2027 Voyage
ShipRocked ist nicht nur eine Kreuzfahrt, sondern eine Community. Egal, ob du ein „Neuling“ oder ein langjähriger „Überlebender“ bist, die durch die Musik auf hoher See entstandene Verbindung ist unzerbrechlich.
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