Schnapp dir deine Ohrstöpsel! Florida hat sich gerade einen Platz unter den lautesten Bundesstaaten des Landes gesichert und belegt in einer neuen Studie von Alpine Hearing Protection zum Lärmpegel – von Verkehrsnetzen bis hin zu touristischen Aktivitäten – den fünften Platz.
Den Daten zufolge erreichen die maximalen Dezibelwerte im „Sunshine State“ 68,26 – mehr als 13 Dezibel über dem von der US-Umweltschutzbehörde für Außenbereiche empfohlenen Grenzwert. Scrolle weiter, um mehr zu erfahren.
Welche Städte in Florida sind am lautesten?
Innerhalb des Bundesstaates führt Orlando die Lärmrangliste mit 63,09 Dezibel an, was auf seinen Status als eines der weltweit führenden Reiseziele zurückzuführen ist. Das Dröhnen der Attraktionen in den Themenparks des Walt Disney World Resorts und des Universal Orlando Resorts – darunter Achterbahnen, Feuerwerke und laute Live-Auftritte – trägt erheblich zur erhöhten Lärmbelastung der Stadt bei.
Miami und Fort Lauderdale folgen mit 62,61 Dezibel, wo ein pulsierendes Nachtleben, Bootsverkehr und Schiffsverkehr die Dezibelwerte dauerhaft hoch halten. Jacksonville, das 60,61 dB verzeichnet, rundet die drei lautesten städtischen Gebiete des Bundesstaates ab.

Wie haben sich andere Bundesstaaten in der Rangliste geschlagen?
Um die lautesten Städte des Landes zu ermitteln, nutzte Alpine die US-amerikanische Nationale Verkehrslärmkarte für 2022–2023, die räumlich mit Shapefiles aus der Volkszählung verknüpft wurde, um die durchschnittlichen Lärmpegel in Postleitzahlgebieten, Stadtgebieten, Landkreisen und Bundesstaaten zu berechnen. Postleitzahlengebiete mit sehr geringer Einwohnerzahl wurden ausgeschlossen, um statistische Ausreißer zu vermeiden.
Insgesamt belegte Texas mit 80,65 Dezibel den ersten Platz – ein Wert, bei dem laut Yale Environmental Health & Safety eine anhaltende Belastung ein messbares Risiko für Hörschäden birgt. Nevada (75,99 dB), Kalifornien (71,08 dB) und Illinois (68,98 dB) folgen und bilden die Top 4.
Auf der anderen Seite ist Connecticut der ruhigste Bundesstaat des Landes, mit einem Höchstwert von nur 54,85 Dezibel, der innerhalb der EPA-Richtlinien liegt. Ein Großteil des Bundesstaates besteht aus Gebieten mit geringer Bebauungsdichte, deren Bauvorschriften Grünflächen und Ruhe fördern. Dort gibt es größere Grundstücke und weniger Wohnblocks, was laut der Studie auch weniger Lärm durch Nachbarn mit sich bringt. Vermont liegt mit 55 Dezibel an der Schwelle.

Was gilt als sicherer Lärmpegel?
Die EPA legt 55 Dezibel als Schwellenwertfest, um die öffentliche Gesundheit zu schützen und Störungen im Außenbereich zu verhindern, während ein Grenzwert von 45 Dezibel in Innenräumen Belästigungen und Beeinträchtigungen von Aktivitäten verhindert.
Die Behörde legt zudem einen 24-Stunden-Belastungswert von 70 Dezibel als Schwellenwert fest, um einen messbaren Hörverlust im Laufe des Lebens zu verhindern. Bei Lärm, der langfristig deutlich über diesem Richtwert liegt, sind nicht nur Hörschäden ein Faktor, sondern auch Schlafstörungen und Herz-Kreislauf-Belastungen.