Während das ursprüngliche F*ck Art 2012 in New York debütierte, dreht sich diese Ausgabe 2026 ganz um Miamis „subtropischen Geist“. Mit über 30 lokalen Künstlern, darunter Ana María Caballero, Cheryl Pope und Justyna Kisielewicz, untersucht die Ausstellung, wie Körper, Begehren und Identität durch unsere einzigartige Umgebung geprägt werden.

Eine neue Art, Kunst zu erleben
Die Werke umfassen Malerei, Textilien, Skulpturen, Fotografie und digitale Medien und werden in einem intimen Maßstab in Glasvitrinen präsentiert. Das dient nicht nur der Ästhetik (obwohl es toll aussieht); das Format soll die Art und Weise nachahmen, wie wir heute Informationen „durchblättern“ und konsumieren: Jedes Werk wird nur kurz wahrgenommen und dann durch das nächste ersetzt, ähnlich wie bei einem digitalen Feed.

In einer Stadt, die ständig zwischen ihrer natürlichen Schönheit und ihrer hyperdigitalen Kultur laviert, greift die Ausstellung gewichtige Themen wie Überwachung, Zensur und Intimität auf . Es ist ein eindringlicher Blick auf die Spannung zwischen unseren physischen Erfahrungen und unserem mediatisierten Leben im heutigen Miami.

Besuche das Museum of Sex
Wenn du schon mal da bist, solltest du dir auch die anderen Angebote des Museums nicht entgehen lassen, darunter „Utopia: Three Centuries of Sexuality in American Cults and Communes“ und die permanenten, verspielten Installationen von „Super Funland“. Anschließend kannst du im kuratierten Souvenirladen nach frechen, kunstorientierten Mitbringseln stöbern, die den Grenzen sprengenden Geist des Museums widerspiegeln – ein toller Ausflug, egal ob tagsüber oder abends!